Textvorlagen

Hier gibt es Text- und Spielvorlagen für Feste aus der Community. Eigene Texte dürfen gerne eingereicht werden.

Unsere bisherigen Spielvorlagen (im HTML-Format) findet man hier:

www.the-flying-condors.de/tfc-archiv.html

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Gedicht für Geburtstag mit Geschenk

Das hat er/sie schon, das braucht er/sie nicht, das ist zu teuer...

Gern haben wir Deine Einladung vernommen
und sind zu Deinem Fest gekommen,
um mit guten Wünschen und Gläserklingen
hier ein paar frohe Stunden zu verbringen.

Doch vorher erhob sich die schwere Frage:
Womit erfreuen wir Dich an diesem Tage ?
Ideen verwarfen wir aus vielerlei Sicht:
Das hat Er /Sie schon, das braucht Er/Sie nicht,
das ist zu teuer, das kriegt Er/Sie nicht !

Fernseher, Radio, Tageszeitung,
Lampen oder Wasserleitung, Duschvorhang und Telefon,
das braucht Er/Sie nicht , das hat Er/Sie schon !
Displayer oder Telespiele, Fahrradhelm und Besenstiele,
Schönheitspackung für ´s Gesicht,
wir glauben wohl, das braucht Er/Sie nicht !

Ferienhaus an Spaniens Küste,
ein Kamelritt durch die Wüste,
Expedition mit Lagerfeuer,
bekommt Er/Sie nicht, das ist zu teuer !

Gummistiefel, Regenrock,
Kegelschuhe, Wanderstock,
großer Atlas, Lexikon,
kriegt Er/Sie nicht, das hat Er/Sie schon !

Hängematte, Gartenzwerg,
Fahnenmast und Blumenkörbe,
einen Papagei der spricht,
man ahnt es schon, das braucht Er/Sie nicht !

Luxusauto mit Chauffeur,
eine Kreuzfahrt über´s Meer,
eine Weltreise von Meyer,
kriegt Er/Sie nicht, das ist zu teuer !

Ein Mercedes-Cabrio,
einen Flug nach Tokio,
die Bezahlung dieser Feier,
bekommt Er/Sie nicht, das ist zu teuer !

Was kann's nur sein, was Ihn/Sie erfreut,
das Ihn/Sie erinnert gern an heut.
Es sollte brauchbar sein vor allem
und Ihm/Ihr möglichst auch gefallen,
denn manch ein Geschenk - ich wette -
liegt ungenutzt unter dem Bette !

Das die Wahl, die wir/ich dann getroffen,
auch Dein Geschmack ist, woll'n wir hoffen.
Von uns/mir für Dich - vor aller Welt,
wird Dir die Wahl nun vorgestellt !

P.S.:

Ganz witzig ist, wenn man jeweils für die Reime

Das hat er/sie schon
das braucht er/sie nicht
das ist zu teuer

je ein Schild macht, das dann jeweils passend in die Höhe gehalten wird, damit die anderen Gäste das jeweils laut mitlesen können.

Veröffentlicht durch : The flying Condors

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Liebes Hochzeitspaar

Eben ist für Euch ein Päckchen angekommen,
ich habe es in Empfang genommen.
Doch Ihr seid schlau und
gebt es zum Öffnen einer Nachbarsfrau.

Nun ist das Päckchen in Deinen Händen,
du kannst es drehen, du kannst es wenden,
doch es gehört noch lange nicht Dir,
gib es dem Herrn, der am weitesten sitzt von Dir.

Hallo, Du denkst, Du bist weit vom Schuß,
Du hast dich geirrt, damit ist Schluß.
Dreh Dich mal um und zeig Deinen Schneid,
bring das Päckchen der Dame mit dem schönsten Kleid.

Dein Kleid ist gar hübsch und fein,
doch gehört Dir das Päckchen nicht allein.
Wer jetzt das Päckchen bekommt das ist nicht egal,
bring's dem größten Herzensbrecher hier im Saal.

Wenn er auch alle Herzen bricht,
das Päckchen das gehört ihm nicht.
Er gibt es weiter, es ist noch ganz warm,
an die Dame mit dem größten Charme.

Charmant ist sie, das muß man sagen,
man hört die Männerherzen höher schlagen,
doch auch sie wird das Päckchen weiter tragen,
der beste Tänzer soll es haben.

Mit ihm zu tanzen ist wirklich wunderbar,
doch auch für ihn ist das Päckchen nun mal nicht da.
Er bringt es, das ist völlig klar,
der Dame, die aussieht wie ein Fernsehstar.

Aber auch ihr kann man nicht gestatten,
dieses Päckchen auszupacken.
Sie bringt es weiter unter die Leute
und gibt es dem größten Freßsack hier und heute.

Das Essen hat Dir geschmeckt " wie schön " !
Dann kann es ja lustig weiter gehen.
Im Päckchen ist etwas aus dem hiesigen Laden,
drum bring es der Frau mit den schönsten Waden.

Du hast wirklich schöne Waden,
schöne Beine hast Du auch -
drum bring das Päckchen dem Herrn
mit dem größten Bauch.

Das mit dem Bauch ist ja nicht so doll,
sag nur nicht einer, daß er abspecken soll.
Aber auch die Damen hier sind nicht von Pappe,
drum gib es der Frau mit der größten Klappe.

Dein Mundwerk sitzt auf dem rechten Fleck,
wem das nicht paßt, der höre weg.
Nur das Päckchen muß zum richtigen Platze,
drum gib's schnell dem Herrn mit der größten Glatze.

Deine hohe Stirn sei Dir zu Ehren,
sicher kommt sie vom vielen studieren.
Doch heute wollen wir lustig sein,
bring das Päckchen der Frau mit den schönsten Äugelein.

Schöne Augen sind immer ein Genuß,
drum gib dem Herrn mit der Glatze einen Kuß.
Aber glaub nicht Dir gehört die Gabe,
gib sie dem Herrn mit der großen Nase.

Die größte Nase ist es wohl nicht,
aber sie paßt gut in Dein Gesicht.
Doch von dem Päckchen mußt Du Dich trennen,
zur Frau mit der tollsten Figur sollst Du rennen.

Eine tolle Figur sei Dir gegeben,
die von der Bardot ist nichts dagegen.
Das Päckchen aber muß noch wandern,
gib's dem kleinsten Herrn, nur ja keinem andern.

Ob klein, ob groß, ob dick, ob dünn,
mir kommt das Hochzeitspaar in den Sinn.
Gib ihnen das Päckchen nun ganz fix,
sonst denken sie, sie bekommen heute nichts.

Packt Ihr nun aus diese Gabe,
die wir Euch erstanden haben.
Dieses Ding ist klein und fein,
es soll auch nur für Euch alleine sein.

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Die Landpartie

Der König rief den Kutscher und sprach : Kutscher spann die Pferde ein, die Königin will ausfahren. Und der Kutscher ging und spannte die Pferde vor die Karosse. Der König und die Königin stiegen in die Karosse und der König rief : Kutscher, laß die Pferde antraben. Sie fuhren in ihrer schönen, neuen Karosse über Land. Doch plötzlich lahmte das rechte Pferd. Der König rief : Kutscher, mein lieber Kutscher die Karosse schaukelt, mir wird ganz übel. Und der Kutscher tat wie ihm geheißen. Er fand im Huf des rechten Pferdes einen Dorn und entfernte ihn. Der König rief : Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, hast du den Fehler gerichtet ? Und der Kutscher berichtete, daß alles wieder gerichtet sei und bestieg die Karosse. Er ließ die Pferde antraben und der König und die Königin fuhren weiter. Nach einer Weile rief der König : Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher halte an, die Königin möchte ein wenig verschnaufen. Und der Kutscher tat wie ihm geheißen. Er ließ die Pferde halten und der König und die Königin stiegen aus der Karosse. Plötzlich gab es einen Gewitterschauer. Der König und die Königin, die Pferde, die Karosse und der Kutscher werden furchtbar naß. Der König rief : Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, hilf der Königin schnell in die Karosse und laß die Pferde antraben. Und der Kutscher tat wie ihm geheißen. Die Pferde galoppierten über die Heide. Die Karosse schwankte und der König und die Königin wurden kräftig durchgeschüttelt. Nach einer Weile rief der König : Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, wende die Pferde und fahre die Karosse nach Hause. Der Kutscher wendete und der König sprach : Kutscher, Kutscher, mein lieber Kutscher, spann die Pferde aus und bringe sie in den Stall. Mein lieber Kutscher, daß war eine schöne Fahrt.
Danke !!

4 Personen für die Karosse
1 Person für den König ( Brautvater / Trauzeuge )
1 Person für die Königin ( Braut )
1 Person für den Kutscher ( Bräutigam )
2 Personen für die Pferde

Wenn die unterstrichenen Worte vorgelesen werden, müssen die Personen sich kurz erheben. Alternativ kann man die Personen auch einmal um die Stühle laufen lassen oder mit einem Glässchen Schnaps "erfreuen".

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Geschichte

Man schrieb den 13. August. Der Vollmond schien friedlich auf das alte Schloss der Herren von Knatterbach.

Alles schlief, die beiden Doggen des Schlossherrn, die Haushälterin RUTH, der Butler Johann und die Geliebte des letzten Grafen von Knatterbach, die schöne UTE.

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